{"id":3799,"date":"2018-02-20T00:00:39","date_gmt":"2018-02-20T00:00:39","guid":{"rendered":"http:\/\/gf-sle.de\/?p=3799"},"modified":"2018-07-16T14:17:29","modified_gmt":"2018-07-16T14:17:29","slug":"schnee-in-huelle-und-fuelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gf-sle.de\/?p=3799","title":{"rendered":"Aus der Bilderkiste: Schnee in H\u00fclle und F\u00fclle!"},"content":{"rendered":"<p>\u201eSchnee in H\u00fclle und F\u00fclle\u201c so \u00fcberschrieb der K\u00f6lner Stadt-Anzeiger am 23. Februar 1987 einen Beitrag zu den Wintersportveranstaltungen in der Eifel. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damals wurden in einem ersten offenen Pokallauf die Schleidener Stadtmeister im Skilanglauf ermittelt. Es ging \u00fcber eine Strecke von 10 und 20 Kilometern, und rund 150 Teilnehmer nahmen an dem Lauf teil. Start und Ziel waren am B\u00fcrgerhaus in Scheuren.<\/p>\n<div id=\"attachment_3804\" style=\"width: 237px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3804\" class=\"wp-image-3804 size-medium\" src=\"https:\/\/gf-sle.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Stadtmeisterschaft1988-Ski-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/gf-sle.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Stadtmeisterschaft1988-Ski-227x300.jpg 227w, https:\/\/gf-sle.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Stadtmeisterschaft1988-Ski-768x1016.jpg 768w, https:\/\/gf-sle.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Stadtmeisterschaft1988-Ski-774x1024.jpg 774w, https:\/\/gf-sle.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Stadtmeisterschaft1988-Ski.jpg 1342w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><p id=\"caption-attachment-3804\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 8pt;\">2. Pokallauf M\u00e4rz 1988. Auf nassem Schnee <\/span><br \/><span style=\"font-size: 8pt;\">skaten die Teilnehmer durch den Lammessief. <\/span><br \/><span style=\"font-size: 8pt;\"><em>Quelle: DJK Herhahn Morsbach<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im M\u00e4rz 1988, vor nunmehr 30 Jahren, gab es den zweiten und letzten Pokallauf. Regenf\u00e4lle h\u00e4tten fast die Durchf\u00fchrung vereitelt. Aber erneuter Schneefall am Freitag und Samstag vorher sorgte f\u00fcr eine ausreichende Schneedecke. Der Lauf konnte sonntags, wenn auch bei nicht unbedingt idealen Bedingungen, durchgef\u00fchrt werden.<br \/>\nNach einigen aufeinanderfolgenden schneereichen Wintern in den 1980er Jahren hatte der nordische Wintersport auch in unserem Stadtgebiet einen Boom erlebt. Schleidener Schuh- und Sportgesch\u00e4fte erweiterten ihr Sortiment um klassische Langlaufausr\u00fcstungen. Viele nutzten damals bei entsprechenden Schneelagen die Loipen. Gespurte Loipen gab es damals zwar in Hollerath und Udenbreth. Auf den Schleidener H\u00f6hen zogen sich die Wintersportbegeisterten anfangs mit ihren Langlaufbrettern ihre eigenen Loipen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Skilanglauf hatte sich \u2013 zumindest in unserer Region \u2013 bald als eine Art Massensport etabliert. Dieser Entwicklung Rechnung tragend, gr\u00fcndete die DJK Herhahn\/Morsbach eine Skiabteilung, in der sich viele sportlich ambitionierte Skisportler organisierten. In k\u00fcrzester Zeit geh\u00f6rten zur neu gegr\u00fcndeten Abteilung \u00fcber 100 aktive Mitglieder. Darunter besonders viele Kinder und Jugendliche.<br \/>\nUm den Anspr\u00fcchen dieser Wintersportler zu gen\u00fcgen und in Erwartung vieler weiterer schneereicher Winter regte der Verein im Januar 1987 an, ein Loipenspurger\u00e4t zu beschaffen. In Zusammenarbeit mit der Stadt, mit finanzieller Unterst\u00fctzung von Landessportbund, Bezirksregierung, Kreissparkasse, Stadtsportbund wurde ein Loipenspurger\u00e4t, die \u201eH\u00e4mmerle Schneemaus\u201c beschafft.<br \/>\nEs wurden Loipen ausgeschildert und bei ausreichender Schneelage traf man im neuen Wintersportgebiet zwischen Herhahn, Scheuren Ettelscheid und Dreiborn immer auf ausgezeichnet gespurte Loipen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber damit nicht genug. F\u00fcr Biathlonbegeisterte wurde weitgehend in Eigenleistung ein Biathlonschie\u00dfstand auf der Scheurener Hochfl\u00e4che errichtet. Hier fand im Februar 1992 bei fr\u00fchlingshaften Temperaturen der 1. Cross-Biathlon f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Westdeutschen Skiverbandes statt. Die Teilnehmer mussten je nach Alter mehrmals die 500, 800 und 1200 Meter langen Rundstrecken durchlaufen \u2013 wegen des fehlenden Schnees auf Turnschuhen statt Langlaufskiern \u2013, jeweils unterbrochen durch zwei Schie\u00dfstopps.<\/p>\n<div id=\"attachment_3806\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3806\" class=\"size-medium wp-image-3806\" src=\"https:\/\/gf-sle.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/01_Scheuren-Biathlon-Schie\u00dfstand-1990-FA-Heinen-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/gf-sle.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/01_Scheuren-Biathlon-Schie\u00dfstand-1990-FA-Heinen-300x200.jpg 300w, https:\/\/gf-sle.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/01_Scheuren-Biathlon-Schie\u00dfstand-1990-FA-Heinen-768x512.jpg 768w, https:\/\/gf-sle.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/01_Scheuren-Biathlon-Schie\u00dfstand-1990-FA-Heinen-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-3806\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 8pt;\">Herrichtung des Biathlon-Schie\u00dfstandes 1990. <\/span><br \/><span style=\"font-size: 8pt;\"><em>Foto F.A. Heinen<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hochfliegende Planungen der DJK Herhahn-Morsbach mit dem Westdeutschen Skiverband zur Errichtung eines weit \u00fcber eine Million DM teuren Nordischen Skizentrums als Landesleistungszentrum auf der ehemaligen Herhahner M\u00fclldeponie im Quellgebiet des H\u00f6ddelbachs \u2013 u.a. mit einem Sportlerheim, einer Mattenskisprungschanze und einer Flutlichtanlage \u2013 wurden nicht mehr verwirklicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige Athletinnen und Athleten der DJK waren im Kader des WSV aktiv. U. a. Melanie Gerhards und Andreas Sauer als Skilangl\u00e4ufer, Simone Toporowsky und Alexander Sauer als Biathleten und Andreas und Thomas Sauer in der Disziplin Skispringen. Zum Training mussten sie regelm\u00e4\u00dfig ins Sauerland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schneearme Winter in den folgen Jahren lie\u00dfen die urspr\u00fcngliche Euphorie schwinden. 500 Meter \u00fcber NN sind die Bedingungen f\u00fcr den Wintersport vielleicht doch nicht so ideal. Wen wundert es, dass nach und nach das Interesse verblasste und der Traum vom Nordischen Wintersportzentrum des WSV auf den H\u00f6hen des Stadtgebietes zerplatzte. Wir erfreuen uns heute an dem unverbauten Quellgebiet des H\u00f6ddelbachs; Wenn es denn sein muss, fr\u00f6nen wir dem Wintersport in den einschl\u00e4gigen schneesicheren Wintersportgebieten.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSchnee in H\u00fclle und F\u00fclle\u201c so \u00fcberschrieb der K\u00f6lner Stadt-Anzeiger am 23. 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