Pressestimmen: „Franz Albert Heinen | Abgang durch Tod“

Ausgewählte Medienberichte in Zusammenhang mit der Buchveröffentlichung.
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NS Zwangsarbeit Dokumentationszentrum, Topographie des Terrors, Berlin

Die Bibliothek der Stiftung Topographie des Terrors, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Str. 5, 12439 Berlin hat das Buch zur Zwangsarbeit im Schleidener Land von F.A. Heinen als Monatstipp vorgestellt:

„Buchtipp aus unserer Bibliothek:
Heinen, Franz Albert: „Abgang durch Tod“: Zwangsarbeit im Kreis Schleiden 1939-1945. 
Franz Albert Heinen arbeitet mit seiner umfangreichen Dokumentation die Regionalgeschichte der NS-Zwangsarbeit im ehemaligen Landkreis Schleiden im südwestlichen Nordrhein-Westfalen auf. Dabei differenziert er klar zwischen der Arbeit von Kriegsgefangenen und zivilen Zwangsarbeitern sowie den verschiedenen Einsatzorten. Den Erschießungen der pauschal der Spionage und Sabotage verdächtigten ausländischen Zwangsarbeiter*innen ab Herbst 1944 und die laut Heinen vielfach gegen den Willen von betroffenen organisierte Rückführung, aus Angst vor Kollaborateursanschuldigungen widmet er eine große Aufmerksamkeit. Der Umgang mit NS-Tätern vonseiten der unwilligen deutschen Justiz und der „Export des Gedenkens“ in benachbarte Landkreise geben einen Eindruck von der Atmosphäre des Totschweigens und der Ausradierung aus dem öffentlichen Gedächtnis.

Das Buch ist im Online-Katalog der Bibliothek gelistet.

Quelle:  Newsletter | NS Zwangsarbeit Dokumentationszentrum, Buchtipp Mai-Juni 2018
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Eifeler Presse Agentur online, 01.03.2018

Hungerlager, Massengräber, Erniedrigung:
Verstörende Erkenntnisse zur Zwangsarbeit im Schleidener Land

Schleiden – Als Franz Albert Heinen vor einigen Jahren damit begann, Nachforschungen zur Lebenswirklichkeit von Zwangsarbeitern im ehemaligen Kreis Schleiden während der NS-Diktatur anzustellen, erhielt er sehr oft die stereotype Antwort: „Unser Pole hatte es gut“. Doch wieviel Wahrheitsgehalt steckte wirklich in dieser Antwort, und wieviel daran war nur Gemeinplatz? Dieser Frage ging der Autor über vier Jahre lang sehr intensiv nach, in denen er den Spuren der Zwangsarbeiter folgte, von den Dokumenten in kommunalen Archiven vor Ort bis hin zum digitalisierten Bestand des Archivs des International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen. Weiterlesen (Artikel als PDF) 

Die Eifeler Presse Agentur (epa) erstellte anläßlich der Buchvorstellung für die Gala der Kreissparkasse Euskirchen einen Video-Clip auf YouTube.

Eifeler Presse Agentur/epa

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Interview mit dem Kölner Historiker Frank Möller.

Wegweisende Studie zur Zwangsarbeit im Kreis Schleiden von F. A. Heinen

Franz Albert Heinen, ehemaliger Lokalredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers für den Kreis Euskirchen, hat es verstanden, immer wieder entscheidende Akzente bei der regionalen Geschichtsaufarbeitung zu setzen. Weiterlesen (Artikel als PDF) 

http://frank-moeller.eu/huertgenwald/

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WDR-Mediathek: Lokalzeit Aachen
Lokalzeit aus Aachen | 19.03.2018 | 04:15 Min. | Verfügbar bis 19.03.2019 | WDR

 Schleiden: Geschichte der Zwangsarbeit

Der Buchautor Franz Albert Heinen hat vier Jahre lang die Spuren der Zwangsarbeiter im Altkreis Schleiden zwischen 1939 und 1945 verfolgt. In seinem neuen Buch sprechen zahlreiche Zeugenaussagen davon, wie die russischen und polnischen Zwangsarbeiter erniedrigt und getötet wurden. Nach dem Krieg wollten viele Eifeler diese Zeit schnell vergessen und bis heute erinnert kaum etwas an die leidvolle Geschichte. Mit seinem Buch will er gegen das Vergessen ankämpfen. Zum WDR-Film in der Mediathek.

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Kreissparkasse Euskirchen

 Die Tragödien dürfen nicht vergessen werden

Schleiden – Es gibt Bücher, von denen man sich wünscht, dass sie nicht unbedingt nötig gewesen wären: So ein Buch ist Franz Albert Heinens „Abgang durch Tod“, in dem akribisch die Zwangsarbeit im Kreis Schleiden während des Zweiten Weltkriegs aufgearbeitet wird. Weiterlesen

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ProfiPress (Mechernich-Lückerath) online

Sklaverei in der Nordeifel
Eingestellt von Kirsten Röder am 8 – Mrz – 2018

Schleiden/Eifel – Sein neues Buch „Abgang durch Tod – Zwangsarbeit im Kreis Schleiden 1939 – 1945“ stellt der Journalist Franz-Albert Heinen am Sonntag, 18. März, um 15 Uhr in der Aula des städtischen Schleidener Sturmius-Gymnasiums, Blumenthaler Straße 7, vor. [… weiterlesen]

ProfiPress online

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Kölnische Rundschau Online

Geschichte: Journalist veröffentlicht Buch über Zwangsarbeit in Schleiden

Schleiden –„Das ging beim Heimweg oft so, dass zwei Mann links und rechts ein Rundholz trugen. Daran hingen angebunden einer oder zwei Gefangene, die nicht mehr gehen konnten. Die hatten sie mit Seilen festgebunden, die Beine und der Unterkörper schleiften durch den Morast. Die lagen meistens anderentags in der Kiste.“ … weiterlesen

Quelle: rundschau-online.de ©2018

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Trierischer Volksfreund

Geschichte: Zwangsarbeit in der Nordeifel

Der Autor verweist für die Zeit des Zweiten Weltkriegs auf mindestens 337 Todesopfer unter den Zwangsarbeitern im Kreis Schleiden (heute Kreis Euskirchen) … weiterlesen

Quelle: volksfreund.de/region/gerolstein/

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Franz Albert Heinen: „Abgang durch Tod“. Zwangsarbeit im Kreis Schleiden 1939-1945. Hrsg. Geschichtsforum Schleiden e.V. 476 Seiten, DIN-A-5, Hardcover.
14,80 €. ISBN 978-3-00-059006-1.

 

 

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