Auf den Spuren der Arenberger

Am Samstag, dem 30.3., besucht der Geschichtsverein Enghien (Edingen) Schleiden. Enghien ist der Stadtteil von Brüssel, in welchem sich eines der bekanntesten Schlösser der Arenberger, aber auch das herzogliche Archiv befindet. Kein Wunder also, dass der dortige Geschichtsverein am letzten März-Wochenende die Eifel besucht, um dort den Spuren der Arenberger zu folgen.

In der Rentei wurden die Arbeiter der Aren-
berger bezahlt, wie das Emblem an der „Alten
Rentei“ zeigt. Foto: Dr. N. Toporowsky

Dr. Norbert Toporowsky vom Geschichtsforum Schleiden wird die Gäste begrüßen und ihnen die Leistungen und Wirkungen der Arenberger in und für Schleiden erläutern, z.B.

  • Wann und wie gelangte Schleiden in den Besitz der Arenberger?
  • Warum haben die streng katholischen Arenberger den Bau einer evangelischen Kirche genehmigt?
  • Warum wurden sie – im Gegensatz zu den Manderscheid-Blankenheimer – von Kaiserin Maria Theresia begünstigt?
  • Wie haben sie es geschafft, dass das Schleidener Schloss – im Gegensatz zu vielen anderen Burgen und Schlössern – nicht von den französischen Revolutionstruppen zerstört wurde?
  • Welche Funktion hatte die „Alte Rentei“ für die Arenberger?
  • Wie kam es zur Stiftung des Hospitals durch Ludmilla von Arenberg?
  • Wie haben sie Schloss und Schlosskirche genutzt und umgestaltet?
  • Welche Bedeutung hatte und hat der Arenberger Forst?

Das Geschichtsforum Schleiden freut sich über den neuen Kontakt, zumal dieser sich aus der Geschichte unserer Stadt ergeben hat, und erwartet die belgischen Gäste mit großer Vorfreude.

Dieser Beitrag wurde unter Terminkalender, Vorträge und Veranstaltungen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.